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Dreimal BM-Edelmetall für Laufer Kegler

Jutta Dorsch und Marion Gloßner-Fuchs holten Edelmetall in ihren Einzeln, Markus Haberkorn mit seiner Spielpartnerin Julia Bassek im Mixed-Paarlauf

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Dreimal BM-Edelmetall für Laufer Kegler

 

MÜNCHEN (mb) – Einmal Silber und zweimal Bronze lautet die Bilanz der Breitensportkegler von Gut Holz 66 Lauf bei den Bayerischen Meisterschaften in den Einzel- und Paardisziplinen. Jutta Dorsch und Marion Gloßner-Fuchs holten Edelmetall in ihren Einzeln, Markus Haberkorn mit seiner Spielpartnerin Julia Bassek im Mixed-Paarlauf.  

 

Die Fahrkarte für die Bayerischen Meisterschaften lösten sich zahlreiche Laufer Breitensportkegler im Frühjahr bei der Bezirksmeisterschaft in Bergtheim bzw. Lauf. In München galt es, gegenüber den starken Mitstreitern in den Einzel- und Paarwettbewerben zu bestehen.

 

Gespannt verfolgten die 23 Konkurrentinnen im Frauen-Einzel den Auftritt von Marion Gloßner-Fuchs. Als amtierende Deutsche Meisterin gehörte sie zum engen Favoritenkreis. Von Anfang an konnte das Laufer Ausnahmetalent zu einem überragenden Spiel finden und schraubte sich auf 495 Kegel hoch. Dennoch musste sie letzten Endes Sandra Prucker (TS 1851 Schwarzenbach/Saale) den Vortritt lassen, die 3 Kegel mehr auf den Bahnen zu Fall brachte.

 

Jutta Dorsch war als Viertplatzierte der Bezirksmeisterschaft bei den Frauen A im Einzel spielberechtigt. Kleinere Schwächephasen machte sie im Verlauf der beiden Durchgänge immer wieder wett, so dass sie nicht nur mit neuer persönlicher Bestleistung von 472 Kegeln, sondern auch mit dem Bronzerang belohnt wurde.

 

Für ihre Clubkameraden Markus Haberkorn und Markus Berger hingegen war in ihren Einzeln Endstation in München. Haberkorn landete mit 462 Kegeln auf dem 24. Platz im 48 Mann starken Teilnehmerfeld, Berger positionierte sich mit 479 Kegeln auf dem 15. Platz. Um einen der sieben DM-Qualifikationsränge zu ergattern, waren auf den erneut rekordverdächtig fallenden Bahnen übrigens 500 Kegel notwendig. Unter den 34 Keglern in der Männer-A-Klasse (50 bis 59 Jahre) waren mit Roland Dorsch und Hartmut Schmidt auch zwei GH66-Vertreter am Start. Auch sie mussten sich der starken Konkurrenz beugen und erreichten mit 474 bzw. 431 Kegeln die Plätze 14 und 30.

 

In den Paarläufen sprang zwar nur eine Medaille heraus, dennoch können sich vier Doppel über ihre Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft freuen. Unglücklich belegten Jutta Dorsch (440) und Marion Gloßner-Fuchs (520) mit insgesamt 960 Kegel den 4. Platz, wobei sie nur 6 Zähler vom Siegerpodest trennten. Gloßner-Fuchs überzeugte damit zum wiederholten Male mit dem Bestergebnis aller Frauen innerhalb der beiden Veranstaltungstage. Markus Haberkorn (505) und Markus Berger (473) blieben mit 978 Kegeln etwas unter ihrer Erwartung, konnten damit aber das Minimalziel der DM-Teilnahme umsetzen.

 

Von den vier startberechtigten Mixed-Paaren schafften es zwei in die begehrten Top 6. Markus Haberkorn, der mit 541 Kegeln das Bestergebnis aller Männer auf die Bahnen zauberte, holte sich zusammen mit seiner Spielpartnerin Julia Bassek vom SKC Glück Auf Waldsassen (434) bei einem Gesamtresultat von 975 Kegeln Bronze. Den 495 Kegeln von Andrea Fuchs von der KG Berching fügte Hartmut Schmidt weitere 449 Kegel hinzu, so dass es insgesamt für 944 Kegel und Rang 6 reichte. Die beiden weiteren GH66-Mixed-Paare konnten keine entscheidenden Akzente setzen. Marion Gloßner-Fuchs (446) und Markus Berger (461) waren mit 907 Kegeln auf Platz 14 ebenso wie Regina Fuchs (445) und Anton Heinlein (408) mit 853 Kegeln auf Platz 22 zu weit von den DM-Qualifikationsplätzen entfernt. 

 

Vom 5. bis zum 7. Oktober 2018 findet in Oggersheim die Deutsche Meisterschaft der Breitensportkegler in den Einzel- und Paardisziplinen statt. Gastgeber ist der Landesverband Rheinland-Pfalz. Hier treffen die Laufer Jutta Dorsch, Marion Gloßner-Fuchs, Hartmut Schmidt, Markus Haberkorn und Markus Berger auf die Qualifikanten aus den Landesmeisterschaften. Erwartet werden rund 360 Starter aus den Landesverbänden Baden, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Südbaden und Thüringen, die in 11 Disziplinen um die Titel kämpfen.